Weltrekord im Flugsimulator A320

 

Flightdecksystems feiert mit 40 Piloten die erste virtuelle Weltreise


Allen Grund zum Feiern und Anstoßen hatten die 28 Profi-Piloten und 12 Hobby-Piloten, als am Sonntagabend die Weltumrundung als Nonstop-Flug im Flugsimulator gelungen war.

 

Unter Echtzeitbedingungen waren die Piloten am Freitagvormittag in Richtung London-Heathrow gestartet und hatten mehr als 25.000 Flugmeilen (mehr als 46.000 Flugkilometer) noch vor sich.

 

Unter realen Bedingungen mit aktuellem Wetter und unter Aufsicht der IVAO wurden absolut realgetreue Bedingungen für die Weltumrundung geschaffen.
Die virtuelle Route führte zunächst vom Paderborn-Lippstadt Airport nach England, Irland und weiter über alle Kontinente mit kurzem Stopp auf dem Rückweg in Frankfurt und Anschlussflug nach Paderborn.

 

Im Cockpit des Flugsimulators wechselten sich nationale und internationale Piloten aus aller Welt ab. „Kurzzeitig brachte ein Zwischenfall das Projekt etwas in Gefahr. Ein Triebwerksausfall kurz vor Las Vegas kostete ein paar Nerven, erschwerend kam hin und wieder starker Gegenwind auf, der das Variieren der Flughöhen erzwang und auch wieder Zeit kostete", so der Geschäftsführer der Firma Flightdecksystems, Inhaber des Simulators und Projektleiter Marcus Schäfer.


Schlussendlich war die Weltumrundung dann aber doch noch in 60 Stunden zu schaffen. So dass die heimischen Piloten Otto Prüß und Fritz Henze als ehemaliger Geschäftsführer der Flughafengesellschaft das Cockpit in Frankfurt ganz gelassen übernehmen konnten, um den gelungenen Nonstop-Flug und damit den Weltrekord in den Paderborner Luftraum zu führen.

 

Zahlreiche Besucher der Internetseite beobachteten das Geschehen oder begleiteten gar den Flug online. Andere wollten direkt vor Ort das spannende Projekt kennen lernen und haben die Gelegenheit genutzt, das absolut realgetreue Spektakel in den Räumlichkeiten der Flightdecksystems hautnah mitzuerleben.


Geschäftsführer Markus Schäfer freute sich insbesondere über den fast reibungslosen Ablauf des Projekts und ist stolz auf seine Mitstreiter, die sich alle mit viel Engagement eingebracht haben. Besonders die realistischen Darstellungen mit der Software aus dem Haus aerosoft waren teils atemberaubend . Drei Monate Vorbereitung hatten sich gelohnt.
Allen war klar, dass dies sicherlich ein Anlass ist, über weitere Aktionen internationaler Art nachzudenken.
Die Fortsetzung folgt also. Wir dürfen auf weitere Rekordversuche gespannt sein!