Dominoday 2009

Mehr als 100.000 Berliner und Gäste aus aller Welt bejubelten trotz strömenden Regens beim "Fest der Freiheit" das Umstürzen der 1000 Styroporsteine. Und zwar entlang des ehemaligen Grenzverlaufs zwischen Reichstag und Potsdamer Platz - weltweit im Fernsehen übertragen. Als „Dominopate" und mit zwei Steinen (2.50 m hoch) dabei: der Paderborn-Lippstadt Airport. Von Paderborn aus reisen jährlich mehr als eine Million Menschen unbeschwert in alle Welt.

 

Grenzenloses Reisen? Bis vor 20 Jahren für Ostdeutsche nur ein Traum. „Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt“, spielt Flughafen-Chef Elmar Kleinert auf die friedliche Revolution an. „Mit einer Dominopatenschaft verleihen wir unserer Freude und Dankbarkeit Ausdruck.“ Künstler Herman Reichold, durch seine Ritzenhoff-Gläser-Motive weltbekannt, und Hyazinth Pakulla sagten begeistert zu.

 

Was ist zu sehen? Hyazinth Pakulla verzahnt buchstäblich seine Wahlheimat Paderborn und Berlin. So weist die Spitze des Paderborner Doms auf das Brandenburger Tor, während am Himmel farbenfrohe Flieger Menschen und Nationen verbinden. Herman Reichold setzt noch einen drauf: den lieben Gott auf die Weltkugel, selbige in ein Herz verwandelnd. Reicholds Vorstellung von einer Welt in Frieden. Beide zitieren das neue, aufstrebende Logo des Paderborn-Lippstadt Airport.